Pigmente – von Bräune und Fleckenbildung

Pigmente - von Bräune und Fleckenbildung

Unsere Haut zeichnet sich durch viele Besonderheiten aus. Eine davon ist die Bildung von Pigmenten als Reaktion auf Sonneneinstrahlung. Doch manchmal führt eine Störung zur Entstehung unschöner dunkler oder auch farbloser Flecken auf Gesicht und Körper. Lesen Sie hier, welche Formen von Pigmentstörungen es gibt und was Sie dagegen tun können.

Von Sommersprossen und Muttermalen

Beide gehören zu den angeborenen Pigmentstörungen. Grundsätzlich harmlos, jedoch oft unerwünscht. Von Sommersprossen sind vor allem hellhäutige Menschen betroffen. Eine Behandlung ist nicht nötig, konsequenter Sonnenschutz sehr zu empfehlen. Sollte eine gravierende seelische Belastung vorliegen, können Sie eine Laserbehandlung in Erwägung ziehen.
Leberflecken oder Muttermale sind gutartige Wucherungen der hauteigenen, pigmentbildenden Zellen. Hier ist regelmäßige, fachärztliche Kontrolle wichtig. Denn aus manchen Muttermalen kann eine ernsthafte Krebserkrankung entstehen. Spätestens wenn ein Leberfleck seine Form oder Farbe verändert, muss ein Dermatologe aufgesucht werden. Dieser ist auch der richtige Ansprechpartner, wenn Sie eines Ihrer Male chirurgisch entfernen lassen möchten.

Hormone und Medikamente als Auslöser

Unser Körper unterliegt immer wieder hormonellen Schwankungen. Unter bestimmten Umständen können diese, wie auch die Einnahme von Medikamenten, Pigmentstörungen verursachen. Schwangerschaft oder Anti-Baby-Pille, verschiedene Antibiotika oder andere Arzneien gelten – vor allem in Kombination mit Sonnenlicht – als Auslöser unschöner Flecken. Da dieser Zustand für gewöhnlich nicht von Dauer ist, besteht auch keine Notwendigkeit einer Behandlung. Vermeiden Sie direkte Sonnenstrahlung und tragen Sie Produkte mit hohem Schutzfaktor auf, die Pigmentierung normalisiert sich mit der Zeit von ganz allein.

Altersflecken – wirklich eine Frage des Alters?

Als besonders belastend werden sogenannte Altersflecken empfunden, was vielleicht auch mit der etwas uncharmanten Bezeichnung zu tun hat. Diese Veränderungen treten erst ab einem gewissen Alter auf, ausgelöst durch jahrelange Sonneneinstrahlung. Und das bringt uns gleich zur besten Vorbeugung: Benutzen Sie Sonnenschutzmittel schon in jungen Jahren – besonders gefährdet sind neben dem Gesicht auch die Handrücken, cremen Sie diese also täglich ein. Sind Sie aber bereits betroffen und ist der Leidensdruck groß, erkundigen Sie sich bei Ihrem Hautarzt. Die Behandlungsmöglichkeiten erstrecken sich von Laser- und Kältebehandlungen über chemische Peelings und das Verwenden von Bleichcremes. Aber bitte nur unter ärztlicher Aufsicht!

Fehlende Pigmentierung – was tun?

Sollten Sich auf Ihrer Haut helle Stellen abzeichnen, zögern Sie nicht, den Arzt aufzusuchen. Es könnte sich um Vitiligo, die sogenannte Weißfleckenkrankheit handeln, der häufig Autoimmunerkrankungen zugrunde liegen. Der Arzt wird – nach umfassenden Untersuchungen – eine medikamentöse Behandlung bzw. eine Bestrahlung mit UV-Licht einleiten. Die Kosmetische Abdeckung (Camouflage) verbessert zudem das Wohlbefinden der Patienten.

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